Ersatzneubau - Hallenbad Lindenberg im Allgäu

Dieses Ziel ist uns für unseren Heimatort Lindenberg (als Mittelzentrum) - insbesondere zur langfristigen Aufrechterhaltung und gleichzeitigen Erweiterung des Leistungsangebotes rund um das Thema "Schwimmen" und damit zum Erhalt unserer Lebens- und Wohnqualität und zur tatkräftigen Unterstützung des Schulsports, der Ermöglichung des frühzeitigen Erlernens des Schwimmens, der Förderung der Sportvereine, der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung und nicht zuletzt als örtliches Angebot zur attraktiven Freizeitgestaltung (insb. bei ungünstiger Witterung) ... - äußerst wichtig !

Zur Gewährleistung der zeitgemäßen, nachhaltigen und möglichst kostengünstigen Umsetzung und des energieeffizienten/wirtschaftlichen Betriebes,  haben wir einen vollständigen Abriss des Bestandshallenbades  mit  anschließendem Ersatzneubau, einer alternativen Sanierung vorgezogen und vor allem zur Nutzung von Synergieeffekten, zur schnellstmöglichen Bearbeitung, zur Erleichterten Abstimmung mit den Bürgern und um zusätzlich noch von Optimierungen aus Erfahrungswerten aus dem Betrieb des Bades in Schrammberg zu profitieren, die Anlehnung an das bereits realisierte Bad "badschnass" in Schrammberg verfolgt und im Stadtrat mit durchgesetzt.

Aufgrund der zukünftig steigenden Energiekosten (Rahmenbedingungen des Klimaschutzes) ist eine Optimierung der Gebäudehülle in Verbindung mit einer darauf abgestimmten, vorausschauenden und möglichst betriebskostengünstigen Gebäudetechnik (Dimensionierung, modular an Nutzerverhalten und Randbedingungen anpassbare Steuerung) - insbesondere zur Vermeidung von Schäden - unverzichtbar ! Gemeinsam und in Abstimmung mit den am "Hallenbadbauausschuß" beteiligten Vertretern unserer Stadtratsfraktionen, haben wir auf die Berücksichtigung der für den zukünftigen Betrieb und Unterhalt des neuen Hallenbades notwendigen Grundlagenüberprüfungen und Festlegungen großen Wert gelegt und diese mit Nachdruck von den Planern, Fachbüros und weiteren Verantwortlichen eingefordert !

Als Ergebnis wurde der Energieeffizienzstandard des Hallenbades auf Nachdruck der entsandten Vertreter der Fraktionen - u. a. durch energetisch hochwertigere Bauteile - nochmals nachgebessert, optimiert und mehrheitlich im Stadtrat zugestimmt. 

Hierbei sind nachvollziehbaren erhöhten Bauinvestitionen (zum Zeitpunkt einer günstigen Haushaltslage und der aktuell aufzubringenden Verwahrungsgelder), gegenüber später (zum Zeitpunkt schlechterer Gewerbesteuer- und Haushaltssituationen) unbeeinflussbar und über Jahrzehnten vorherrschenden hohen Unterhalts- und Betriebskosten - klar der Vorzug zu geben !

-> Vorausschauendes, verantwortliches und nachhaltiges Handeln:

In wirtschaftlich guten Zeiten investieren, damit in schlechteren und lang andauernden Zeiträumen der Haushalt möglichst wenig belastet wird, somit die kommunalen Pflichtaufgaben nachgekommen werden kann und um gleichzeitig den Forderungen an den Umwelt- und Klimaschutz zu entsprechen. 

 

Angemessene Eintrittspreise und Berücksichtigung unserer Schulen, Vereine und Bürger bei den Nutzungszeiten:

Die Stadtverwaltung wurde zudem aufgefordert besonders dafür Sorge zu tragen, dass unsere Schulen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger bei der Verteilung der Nutzungszeiten entsprechend angemessen berücksichtigt werden !

Zudem war es uns ein großes Anlegen dass die Höhe der Eintrittspreise - insbesondere für unsere Familien, Jugendliche, Senioren, und Vereine ... - weiterhin bezahlbar und damit ausübbar bleibt und somit ein regelmäßiger Besuch des Hallenbades -zur Förderung der Bewegung, der Gesundheitsvorsorge, zum Training und vor allem der Förderung der Lebensqualität ! - für unsere Bürger, Vereine und Gäste ermöglicht bleibt ! (Mit dem ähnlichen Bestreben und der zwischenzeitlich umgesetzten Forderung an die Verwaltung, für Frühschwimmer keine kostenpflichtigen Parkgebühren am unteren Waldseeparkplatz zu erheben !)

Als Ergebnis der Nachfragen und Forderungen wurde das Betriebskonzept inkl. der Eintrittspreise nach zusätzlichen Diskussionen nochmals von der Verwaltung nachgebessert und zu Gunsten der Nutzer überarbeitet.

 

Alleinstellungsmerkmal in unserer Region und Attraktion zur Motivation zur Bewegung und Freude durch die Forderung und Freigabe der Gelder für eine Aquacrossanlage:

Für unsere Kinder, Jugendlichen und Junggebliebenen setzten uns setzen wir uns mit Nachdruck für die Finanzierung und Umsetzung der angestrebten sog. "Aquacrossanlage" im Neubau ein ! - Erhöhung der Attraktivität für Bewegung und Freizeit für unsere Kinder, Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen bis hin zu unseren aufgeschlossenen, agilen Senioren !

 

(Bilder zur Veranschaulichung - siehe bitte weiter unten)

 

Stärkung der Stellung als Mittelzentrum im Westallgäu - Neubau des Hallenbades in unserer Hutstadt.

Teilauszug in Anlehnung an den schriftlichen Antrag unserer Stadtratsfraktion vom 17.07.2018:

Neubau Hallenbad Lindenberg - Antrag zur Auf- & Vorbereitung der aktuell relevanten Themenstellungen zur Schaffung der Grundlage einer zielführenden Diskussions- und zeitnahen Entschlussfassung.

" Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler stellt den schriftlichen Antrag an die Verwaltung der Stadt Lindenberg um Prüfung und Auf- & Vorbereitung der folgenden Fragestellungen:

Als Grundlage einer zielführenden und zeitnahen Entscheidungsfindung des Gremiums  bitten wir die Verwaltung um schnellstmögliche Erarbeitung der entsprechenden Umsetzungsvorschläge - zwingend versehen mit aussagekräftigen Angaben hinsichtlich Raumprogramm / Leistungsprogramm und den damit verbundenen voraussichtlichen Investitions-, der überschlägigen Betriebskosten (Mehr- bzw. Minderkosten) und voraussichtlichen Umsetzungstermine:

  • Zur Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten & Förderfähigkeit:

Prüfung und Erarbeitung - auf unser Vorhaben und unsere finanzielle Leistungsfähigkeit - zugeschnittener Vorschläge durch die Verwaltung hinsichtlich der  Finanzierung (Neubauinvestition & Betrieb/Unterhalt) unter Berücksichtigung sinnvoller aktueller und zukünftiger Fördermöglichkeiten.

  • Zur Klärung der Standortfrage:

Informationen / Prüfung des  jetzigen Standortes für den Hallenbadneubau hinsichtlich Baugrundeignung und Gegenüberstellung und Prüfung Alternativstandort hinsichtlich Baugrundeignung, Hochwasserschutz … in Verbindung mit  Vorlage eines groben Umsetzungskonzeptes für Zeiträume der Bauphase Neubau / ggf. Parallelbetrieb mit Bestandsgebäude.

  • Zur Klärung der Ausbaumöglichkeiten / erweiterter Nutzungsmöglichkeiten:

Berücksichtigung einer statisch erhöhten Standsicherheitsauslegung des Neubaus für ggf. spätere Aufstockung, Aufnahme von Solaranlageninstallationen  und zur  Kompensation hoher Schneelasten.

Berücksichtigung Ausbaufähigkeit hinsichtlich Expansionsflächen und  sonstiger qualitativer Erweiterungen ( Module ) für sofortige bzw. spätere Umsetzung wie  Innenrutsche / Außenrutsche, sonstiger Bereiche zur Erweiterung (Attraktivität) etc...

  • Berücksichtigung vorliegender Erkenntnisse aus Schramberg:

Berücksichtigung und Einarbeitung ggf. vorliegender Optimierungs- bzw. Anpassungsmöglichkeiten - abgeleitet aus den zwischenzeitlich vorliegenden Erkenntnissen aus der Erstellung und dem Betrieb des Bades in Schrammberg bzw. auf Grund von technischen Neuerungen.

  • Informationen Automatenversorgung oder Kiosk:

Genauere Informationen – Aufbereitung des Themas.

  • Besucherzahlen – Einzugsgebiet – Betriebskonzept - Eintrittspreise:

Detaillierte Darstellung der anzustrebenden (Ziel)-Größen wie der anzusetzenden Eintrittspreise und  der notwendigen Besucherzahlen … , die das gewünschte Betriebskonzept (Öffnungszeiten – Aufteilung der Zeiten für Schulsport – Jugend – Schwimmer … etc.) aufnehmen kann und die notwendig sind, um einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb (ggf. auch Kiosk)  zu ermöglichen / aufrechtzuerhalten.

  • Energiekonzept für Beheizung ggf. Kühlung und Wasseraufbereitung:

Darstellung des anzustrebenden Energiekonzeptes mit Prüfung und Abwägung einer optionalen Einbeziehung der Abwärme des Kühlgebäudes in der unmittelbaren Nachbarschaft und unter gleichzeitiger Nutzung von zukunftsfähigen Technologien der Energiegewinnung/Energieumsetzung/Energiespeicherung (z. B. Wärmepumpen-Pufferung …) mit ggf. selbsterzeugtem Solarstrom und Erdwärme. Hierbei sollten zur Ermöglichung dauerhaft niedriger Betriebskosten die erzielbaren Synergie- und Einsparungsmöglichkeiten genutzt werden – jedoch stets unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der Gefahr zukünftiger nachteiliger Veränderungen, so dass keine alternativlose Abhängigkeit vom Betrieb des Kühlgebäudes in der Nachbarschaft entsteht. (Möglichst autarkes Energiekonzept mit austauschbaren modularen Alternativen).

  • Zur Abwägung / Abklärung der Saunafrage:

a)         Detaillierte Darstellung des momentan in den Kosten enthaltenen

Leistungsumfanges (Raumprogramm, Art und Weise) und 

b)         Detaillierte Darstellung des Sauna-Konzeptes für 1.2 Mio Euro und

c)         Alternativ Prüfung und Vorlage eines leistungsreduzierten Konzeptes bei einer Berücksichtigung Saunaraumprogramm für ca. 400.000 Euro netto Investitionskosten.

 

Gewährleistung eines angemessenen Zeitraumes zur Diskussion / Entscheidungsfindung:

Aufgrund der Relevanz des Hallenbadneubaus und des Umfanges der zu diskutierenden und abzustimmenden Sachverhalte, gehen wir davon aus, dass diese in einer gesonderten / ausdrücklich hierfür vorgesehenen und möglichst zeitnahen Stadtratssitzung bearbeitet werden. Zur Gewährleistung einer zeitnahen, durchgängigen und hohen Teilnahme der Beteiligten und Entscheidungsträger bitten wir um möglichst vorzeitige Terminbekanntgabe.

Begründung:

Im Stadtratsgremium wurde in der Sitzung vom 14.05.2018 mit deutlicher Mehrheit  für den Neubau des Hallenbades entschieden. Gesamtkonzeption und Details der Umsetzung der Neubaumaßnahme wurden ausdrücklich hiervon entkoppelt und für zukünftige noch folgende Sitzungen vorgesehen.

Unter Einbeziehung der Eindrücke der öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung vom Montag, d. 09.07.2018 wurde in unserer Fraktion nochmals ausführlich und intensiv über die nun anstehenden Diskussions- und Entscheidungsfindungen zur Umsetzung diskutiert.

 

Zur gemeinsamen aber auch zeitnahen Erreichung der anzustrebenden Ziele sehen wir die Vorlage der o. g. Informationen zum Zeitpunkt der Bearbeitung als zwingend erforderlich.

 

Wir möchten uns bei den Beteiligten und insbesondere bei der  Verwaltung für ihr  bisheriges Engagement / ihre Unterstützung bedanken und freuen uns auf die gemeinsamen Diskussionen und Entscheidungsfindungen, deren gemeinsames Ziel es aus unserer Sicht sein muss, ein auf die Finanzen und Betriebskosten abgestimmtes, bewusst nachhaltiges und möglichst für alle Bevölkerungsschichten attraktives Hallenbad zu realisieren, in dessen Gesamtkonzept sich möglichst jeder Bürger in den unterschiedlichen Lebensphasen (Erwachsene, Familien inkl. Jugendlicher und Kinder,  Senioren, Vereine,  Sportler …) zu entsprechenden Betriebszeiten persönlich wieder finden kann. "

 

Den aktuellen von unserer Fraktion zu diesem Thema gestellten schriftlichen Antrag können Sie im Original unter "Aktuelles" als pdf-Datei herunterladen, ebenso unsere hierzu gehaltenen Haushaltsreden.

 

Hier noch einige beispielhafte Bilder aus dem Hallenbad in Schrammberg. Sollten Sie sich gerne vor Ort informieren wollen und schon vorab einen Eindruck gewinnen wollen,  dann empfehlen wir Ihnen einen Kurzurlaub und einen Besuch im Hallenbad "badschnass" in 78713 Schramberg-Sulgen: 

Hier die Direktverlinkung:      https://www.badschnass.de/willkommen

 

Wie stehen Sie dazu - haben Sie Ideen und Vorschläge, die in die Diskussion und Umsetzung noch mit eingebracht werden sollten ? Informieren Sie uns ...

hier - für Sie - vorab einige Eindrücke - von unserer vor Ort Besichtigung im Hallenbad in Schrammberg ....